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by floritz, modified 7 years and 14 days ago
Rote Ravioli mit Ricotta Limetten Füllung am Tomatenschaum
HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

Das Cookbook of Colors hat den Monat August ausgerufen und dieser ist rot. Also muss etwas Rotes auf den Tisch. Da ich seit Kurzem eine Raviolimaschine mein Eigen nenne ein guter Grund gleich diese zu testen. Gleich vorab, es hat nicht alles so geklappt, wie ursprünglich geplant, also am Besten mal selbst durchlesen und dann selbst entscheiden. Die ursprüngliche Idee war es, drei verschiedene rote Ravioli zu machen mit drei verschiedenen Füllungen, daraus wurde dann im Laufe des Projektes doch nur eine Variante. Also man braucht dazu:

  • Nudelmehl, Eier, Salz, Olivenöl
  • Ricotta, Zitrone, Limoncello, frischen Kräuter
  • Sahne, Tomatenmark
  • Rote Rüben oder rote Beete
  • Sahne, Tomatenmark

    Zuerst geht's mal darum, den Nudelteig einzufärben. Ich hatte ursprünglich die Färbung im Teig, mich dann aber entschieden, den Teig einfach mal zu machen und dann zu färben. Der Teig ist total einfach: 300 Gramm Nudelmehl, 3 Eier, 2 EL Ölivenöl und Salz zu einem Teig vermengen. Dieser Teig wird nun eingefärbt, ich hatte dafür 3 Varianten im Kopf: Variante 1 (und wahrscheinlich die beste):

  • Rote Rüben Saft: Rote Rüben werden durch den Gemüsepürierer gejagt um an den Saft zu kommen. Da der Saft doch sehr flüssig wird, das Ganze nochmal einkochen und durch ein Sieb passieren. Die Farbe wird hier am Besten, wobei ich aber sagen muss, dass so richtig intensiv rot gar keines der hier vorgestellten Varianten wurde.






  • Tomatenmark: Ok, ein Klassiker. Tomatenmark in den Nudelteig geben und durchkneten lassen.
  • Safran: Das ging gar nicht, also wurde dieser Teig in die Tomatenmark Variante eingearbeitet.

  • Die Teige kommen über Nacht in den Kühlschrank um zu rasten.
    Der nächste Tag:Die Schlacht kann beginnen:

    Zuerst machen wir die Füllung. Dazu den Ricotta, frisch geriebene Zitronenschale, Kräuter (ich hatte frischen Zitronenthymian und Oregano zur Verfügung), bißchen Zucker und Salz und Parmesan vermischen. Ein Schuß Limoncello schadet selbstverständlich nicht.




    Jetzt die Nudelbahnen vorbereiten. Nudelmaschine auf Stufe 1, Teig durchlassen, falten, durchlassen, falten etc...das ein paar mal wiederholen, dann auf Stufe 2 gehen und wieder wiederholen. Die Bahnen zurechtschneiden und ein bißchen ruhen lassen. Je nach Einfärbemethode klebte der Teig aufgrund der höheren Feuchtigkeit mehr oder weniger, deshalb mein Tipp: keineswegs mit Mehl sparen, immer wieder ein bißchen einmehlen. Sobald man die Bahnen fertig hat, geht's an die Raviolimaschine. Die beiden Teigbahnen werden eingespannt, angekurbelt und in die Taschen mit einem spitzen Löffel gefüllt. Es ist sehr wichtig, daß die Teigbahnen schon ein bißchen angetrocknet sind, bzw schön mehliert sind. Ansonsten bleibt das Ganze Gemantsche in der Maschine hängen.


    Wenn alles gut geht, dürfte man ungefähr so etwas in den Händen halten:



    Die Ravioliplatten ruhig ein bißchen trocken lassen, danach lassen sie sich leichter lösen. Der Rest ist dann vergleichsweise einfach. Sahen aufschlagen und Tomatenmark hinzufügen, Butter mit Salbeiblättern schmelzen und die Nudeln ein paar Minuten im Salzwasser kochen. Den Tomatenschaum auf den Teller, die Nudeln darüber, mit Salbeibutter übergießen und ein bißchen frisch geriebenen Parmesan dazu.



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